Freiheitliche Bauernschaft Steiermark

Vorstand

Agrarsprecher und Landeskammerrat

LAbg. Albert Royer

Mitterberg 5
8954 Mitterberg-St.Martin
Mobil: 0664/73543567

E-Mail: albert.royer@aon.at

Bezirkskammerrat

Thomas Mandlberger

Kaindorf 31a
8962 Mitterberg
Mobil: 0664/3283204

Lebt der Bauer, lebt das Land!

Im heurigen Jahr waren die heimischen Landwirte wieder großen Belastungen ausgesetzt. Nach der Frostkatastrophe im April und den zahlreichen Unwettern in den Sommermonaten kam es zu einem erneuten Preisverfall der bäuerlichen Produkte. Dem nicht genug, waren sich die Verantwortungsträger von SPÖ und ÖVP nicht zu schade, die Einheitswertbescheide übermitteln zu lassen und somit die finanzielle Situation vieler Bauern weiter zu verschärfen.

Da der Einheitswert ein Ertragswert ist, ist die Einrechnung von einem Drittel der ersten Säule (Direktförderung) nicht korrekt und somit strikt abzulehnen. Außerdem sind die hohen Zuschläge nicht mehr zeitgemäß und belasten vor allem Familienbetriebe, welche ihr Haupteinkommen aus der Landwirtschaft beziehen. Dadurch werden tüchtige und fleißige Betriebe immer mehr bestraft.

Die Berechnung der ersten Säule wird in Zukunft noch mehr Bürokratie verursachen. Da Förderungen (Zahlungsansprüche) sich jährlich ändern können, müsste der Einheitswert natürlich auch ständig neu berechnet werden. Das Ziel sollte aber sein, den Verwaltungsaufwand zu verringern und die dadurch gewonnen Ersparnisse den Bauern zukommen zu lassen. Die Regelungen in Bezug auf die Einheitswerte stellen eine nationale Kompetenz (wird im österreichischen Parlament entschieden) dar, es liegt also an Rot und Schwarz, einen Modus auszuarbeiten, welcher die Bauern nicht zusätzlich belastet und sie zunehmend zur „Melkkuh“ der Nation degradiert.

Aus Sicht der FPÖ muss sich der Einheitswert künftig wieder am tatsächlichen Einkommen der Landwirte orientieren. Aufgrund dessen wurde seitens der freiheitlichen Bauernschaft wiederholt gefordert, die Einheitswerte nicht neu zu bemessen. Leider fanden wir hierbei beim ÖVP-Bauernbund kein Gehör.

TTIP und CETA: Die freiheitliche Bauernschaft lehnt TTIP und auch CETA entschieden ab. Die derzeitigen Verantwortungsträger schaffen weder auf nationaler- noch auf EU- Ebene sinnvolle Lösungsansätze, dem Bauernsterben entgegenzuwirken. Mit der nun bevorstehenden Ratifizierung des Freihandelsabkommens mit Kanada kommt es zu einer weiteren Verschärfung am heimischen Agrarsektor und dies wird letztendlich dazu führen, dass noch mehr Stalltüren für immer geschlossen werden.

Freiheitliche Bauernschaft Steiermark