Aigen darf nicht zur Flüchtlingshochburg werden!

Seit Monaten reißt der Zustrom an Menschen, vorwiegend aus dem Nahen Osten und Nordafrika, nach Europa nicht ab. Zweifelsohne handelt es sich bei der Flüchtlingswelle um eine menschliche Tragödie historischen Ausmaßes.

Asylchaos greift auch im Bezirk Liezen weiter um sich!

Seit Monaten reißt der Zustrom an Menschen, vorwiegend aus dem Nahen Osten und Nordafrika, nach Europa nicht ab. Zweifelsohne handelt es sich bei der Flüchtlingswelle um eine menschliche Tragödie historischen Ausmaßes. Dennoch steht es außer Frage, dass die Steiermark und Österreich nicht allen Flüchtlingen helfen kann. Die gesamte Asyl- und Fremdenproblematik ist, vor allem in den letzten Jahren zu einem finanziell lukrativen Geschäftsmodell geworden. Angesichts dieser Tatsachen ist die Neuerrichtung einer Asylunterkunft im ehemaligen Berufsschülerheim in Aigen im Ennstal besonders kritisch zu betrachten. „Im Rahmen einer Anfrage werden wir die neue Asylunterkunft in Aigen im Ennstal kritisch hinterfragen. Insbesondere die feuerpolizeilichen Voraussetzungen und die Vergabe an die Diakonie werden dabei eine Rolle spielen“, erklärt FPÖ-Bezirksparteiobmann Albert Royer.

Durch 33 konkrete Fragestellungen werden die Hintergründe der Errichtung und des Betriebs dieser Asylunterkunft näher beleuchtet. Zudem sind auch die Vertragsinhalte zwischen dem Land Steiermark und der Diakonie Bestandteil der Landtagsanfrage. „Das ehemalige Lehrlingsheim hätte auch eine andere Verwendung finden können. Es hätte sich angeboten, die Infrastruktur für den touristischen Bereich zu nutzen oder zusätzlichen Wohnraum für die heimische Bevölkerung zu schaffen. Stattdessen werden nun vermeintliche Flüchtlinge aus aller Herren Länder in diesem Gebäude untergebracht. Diese Entwicklung ist bezeichnend für die völlig verfehlte Politik von SPÖ und ÖVP“, so Royer.

Asylunterkünfte sind ein Sicherheitsrisiko!

Zahlreiche Vorfälle in steirischen Asylquartieren haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass von diesen Unterkünften ein massives Sicherheitsrisiko ausgeht. Vor allem der hohe Anteil von männlichen „Schutzsuchenden“ stellt eine nicht unerhebliche Gefährdung des sozialen Friedens in den betroffenen Gemeinden dar. Im Bezirk Liezen beträgt der Anteil männlicher Flüchtlinge derzeit bereits 70 Prozent. „SPÖ-Landesrätin Kampus muss uns erklären, wie sich die Aufteilung der in Aigen einquartierten Asylwerber genau darstellt. Wir Freiheitliche werden jeden negativen Zwischenfall aufzeigen und im Interesse der autochthonen Bevölkerung sofort die Schließung dieses Asylheims im Landtag einfordern“, schließt Royer.

18. Feb 2016

Zurück