Verkehrslösungen für den Bezirk Liezen

Verkehrslösung „Wird des no wos?“

Nach der letzten Landtagssitzung kann man diese Frage mit einem klaren NEIN beantworten.

Nach der letzten Landtagssitzung kann man diese Frage mit einem klaren NEIN beantworten. Wenn die Schwarz-Rote-Landesregierung nicht einmal Willens ist über die Triebener Tauernstrasse ein ganzjähriges LKW-Fahrverbot zu verhängen (ausgenomen Ziel- und Quellverkehr), dann können wir uns weitere Überlegungen, wie wir die LKW-Mautflüchtlinge von der Ennstalbundesstraße sowie von der Salzkammergutbundesstrasse und der Gesäusebundesstrasse weg und auf die Autobahn bekommen, leider in die Haare schmieren. Dies ist doppelt schade, da viele Fachleute sagen, am Triebener Tauern wären Tonnagebeschränkungen juristisch verglichen mit den anderen Strecken noch am leichtesten umzusetzen (Hangrutschungen, erhöhte Unfallgefahr wegen des Gefälles ).

Unendliche Geschichte Knoten Trautenfels: Landesrat Lang kann natürlich nichts dafür, dass die Anrainer jetzt dem Vernehmen nach mit den besten „Verhinderer-Anwälten“ des Murtales auffahren (diese haben viel Erfahrung mit der jahrelangen Verzögerung von einzelnen Bauabschnitten der Murtalschnellstrasse). Aber wenn man ehrlich ist, muss man sagen, wir sind jetzt keinen Schritt weiter als bei der Amtsübergabe von Gerhard Kurzmann an Jörg Leichtfried im Juni 2015. Unterm Strich zwei verlorene Jahre und jetzt nochmals 2-5 Jahre Verzögerung in Aussicht!

Umfahrung Liezen: Diese ist dringend nötig, sonst steuern wir hier regelrecht auf einen Verkehrskollaps zu. Aber außer ein paar Lippenbekenntnissen einiger Regierungs-Regionalpolitiker passiert auch hier in Graz rein gar nichts. Zumindest ist mir keinerlei offizielle Projektplanung bekannt.

Pass Stein-Straße: Dies ist zwar nur ein Detail am Rande, aber typisch für die derzeitige Politik. LHStv Schickhofer hat anlässlich der Gemeindeamtseröffnung in Mitterberg-St.Martin in seiner Rede im Juli 2016 vollmundig angekündigt, er werde es ermöglichen die Straße zu sanieren (geschätzte Kosten 4,3 Mio Euro) und damit für eine touristische Nutzung, sprich für Wanderer und Radfahrer freizugeben. Passiert ist bis heute rein gar nichts.

Bei der Landtagssitzungsdebatte zum Triebener Tauern kam von Verkehrslandesrat Lang sofort der scharfe Konter: „Unter Kurzmann war es auch nicht besser“. Aber nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich, denn der blaue Landesrat Kurzmann war auf die Budgetmittelzuteilung von Rot-Schwarz angewiesen, während der rote Landesrat Lang einen roten Finanzreferenten LHStv. Schickhofer zur Seite hat.

Bleibt abschließend die Frage: „Dürfen`s nicht oder können`s nicht“?

Mit freundlichen Grüßen
Albert Royer

24. Jan 2017

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